Finissage Lothringerstr.13

event: Finissage mit Perfomance
Datum: Samstag, 16. Januar 2010
Uhrzeit:  20:00 Uhr
Kurzbeschreibung: Finissage der Ausstellung: No matter how many times you have failed, today is always the day mit einer Performance von Heike Jobst und Angela Stiegler
Location: Lothringerstrasse 13/Laden

Beschreibung:

Samstag, 16. Januar 2010, 20 Uhr
No matter how many times you have failed, today is always the day.
Finissage mit Performance.

Ein Abend über den ungewissen Zustand zwischen Angst und Erregung, bevor die Würfel fallen und die Spannung sich löst –

oder nicht. Im Rahmen der Ausstellung No matter how many times you have failed, today is always the day mit Heike Jobst und Angela Stiegler (Details zur Ausstellung unten).

Donnerstag, 21. Januar 2010, Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Filmtour Polska – Deutschland 2009: Das Finale

Deutsch-polnischer Kurzfilmabend.

Autobahn, Wodka, Gartenzwerge: bei Klischees bleibt der flüchtige Blick oft hängen, den die Deutschen auf Polen oder die Polen auf Deutschland werfen. Die Filmtour Polska-Deutschland 2009 versucht, über den Tellerrand zu sehen: mit filmischen Neuentdeckungen rund ums Thema der deutsch-polnischen Beziehungen. Zum Abschluss des Projekts, das im Oktober 2009 durch deutsche und polnische Städte tourte, zeigt der lothringer13/laden Kurzfilme, die sich auf unterschiedlichste Weise mit dem facettenreichen Verhältnis zwischen den beiden Nachbarländern auseinandersetzen.

Als Gast kommt Bartosz Grudziecki, Regisseur von Polska Roadmovie, einem Film des Programms.
Organisiert von Natalia Kukielko für Ahoj Nachbarn! (www.ahojnachbarn.eu).

Programm:

1. Das Mädchen mit den gelben Strümpfen von Grzegorz Muskala / Berlin / 6 min
2. Was übrig bleibt von Andreas Gräfenstein und Fabian Daub / Hamburg / 12 min
3. Miasto płynie („The city sails on“) von Balbina Bruszewska / Lodz / 17 min
4. Służba zastępcza („Voluntary service“) von Jan Wagner / Berlin / 14 min
5. Dziwadło („Weirdo“) von Ireneusz Prokopiuk / Bielsk Podlaski / 9 min

6. Polska Roadmovie von Bartosz Grudziecki / München / 31 min

Alle Filme haben eine englische Untertitelung.

Filmtour Polska-Deutschland 2009
Vom 4. bis zum 13. Oktober 2009 bereiste die Filmtour die Städte Lublin, Warschau, Lodz, Krakau, Tschenstochau, Breslau, Berlin und Frankfurt (Oder). Ziel war es, einen offenen und kritischen Meinungsaustausch anzustoßen und den Dialog zwischen beiden Ländern zu stärken. Das Projekt Filmtour Polska-Deutschland 2009 enstand in Zusammenarbeit der Vereine Ahoj Nachbarn! und GFPS Polska und wird vom MitOst e.V., der Europäischen Kommission, dem deutsch-polnischen Jugendwerk und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.

http://www.ahojnachbarn.eu/?page_id=47&language=de
http://www.facebook.com/home.php?#/event.php?eid=241556049689&index=1

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No matter how many times you have failed, today is always the day.
Eine Installation von Heike Jobst und Angela Stiegler

18. Dez. 2009 –

16. Jan. 2010 | Von außen jederzeit einsehbar.
Eine Ausstellung im Rahmen der Reihe laden_windows.

Wer gewinnt und wer verliert? Und wer bestimmt über den Erfolg – und über das Scheitern? Die Traummaschine des Casinos gibt dem Spieler für einen Augenblick die Illusion, selbst der Schmied seines Glücks zu sein: eine richtige Wahl genügt. Rechts oder links? Rot oder schwarz? Heute muss es klappen. Faites vos jeux!

Die Hoffnung auf das Glück und das Spiel um das Glück sind so alt wie die Menschheit selbst. Ebenso alt ist die Hoffnung, den Ausgang des Spiels bestimmen zu können: „Glücksspiel und Aberglaube haben eine gemeinsame Geschichte: der abergläubische Spieler (…) ist sich sicher, dass er bei Einhaltung bestimmter Rituale oder Verhaltensweisen die Gesetze der Wahrscheinlichkeit aufheben und das Glück für sich gewinnen kann“

(Franz Schütte).

Was aber, wenn die Kugel nicht zum Stillstand kommt, das letzte Blatt nicht gespielt wird, das Glücksrad sich unentwegt weiterdreht? Wenn die Entscheidung des Schicksals nicht fällt, hat die des Spielers keine Bedeutung mehr; pair und impair werden gleich. Und alles bleibt möglich: so lange, bis nichts mehr möglich ist. Rien ne va plus!