event: WAS IST PASSIERT
datum: Samstag, 16. Juli 2010
Uhrzeit: ab 17:00 Uhr
Kurzbeschreibung: Hermann Pitz im Gespräch mit Peggy Meinfelder und Sandra Filic zu ihrer aktuellen Ausstellung bei E324 „Vom Sinn unseres Lebens“.
Location: E324 | Raum für Kunst | Gabelsbergerstraße 65
Beschreibung:

WAS IST PASSIERT
Nejat Baydar und Johannes Hartmann
Eröffnung Freitag, 28.01.2011, 19 – 22 Uhr
Einführung von Anna Wondrak, M.A.
Ausstellungsdauer: 29.01.2011 – 26.02.2011
Öffnungszeiten: Freitag 15 -19 Uhr, Samstag 14 -18 Uhr sowie nach Vereinbarung
Nejat Baydar
Seit knapp 7 Jahren sind sie schwarz. Nicht grau, nicht dunkelblau, sondern nachtschwarz. Damit stehen die Arbeiten von Nejat Baydar in einer langen Tradition schwarzer Bilder in der Kunst. Bereits im Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München begann er, mit der Farbe Schwarz zu experimentieren. Auch seine Diplomarbeit 2004 zeichnete sich bereits durch schwarze Bilder aus. Nach seiner Rückkehr aus Berlin ist dies Nejat Baydars erste Ausstellung in München.
Johannes Hartmann
Bei Johannes Hartmann läuft die Zeit. Sein Interesse an der Wechselwirkung von Zeit, Raum und Skulptur ist in seinen künstlerischen Arbeiten allgegenwärtig. Im Mittelpunkt steht dabei die Thematik der Transformation. Ausgehend von bekannten Ikonen der Kunstgeschichte interpretiert er diese neu und überführt sie in dreidimensionale Plastiken aus verfallbaren, nicht konservierten Materialien, in diesem Falle Ferdinand Hodlers „ Die Lebensmüden“ aus ungebranntem Ton. Johannes Hartmann studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Bildhauerei bei Prof. Klingenhöller und war bereits in einigen Gruppenausstellungen in München 2010 zu sehen.
WAS IST PASSIERT
Vor den schwarzen Arbeiten und übermalten Fotografien von Nejat Baydar hält man inne, um zu realisieren, was passiert ist. Auch bei Johannes Hartmann hält man inne, versucht, dadurch den Verfallsprozess seiner Arbeiten aufzuhalten: die gewohnte Beständigkeit eines Kunstwerks, oft als selbstverständlich angesehen, werden Sie hier nicht finden. Vielmehr die Möglichkeit, einen kleinen Moment, eine Empfindung mitzunehmen.
Gemäß Jean Francois Lyotard: „ Die Erhabenheit ist das Unkonsumierbare. Eine Kunst, die den Bedingungen der industriellen Reproduzierbarkeit und immer mehr der industriellen Rentabilität unterworfen ist, muss konsumierbar sein. Die Erhabenheit ist im Gegenteil dazu das Unkonsumierbare, das, was man nicht verdauen kann.“