event: RENCONTRE Marcel Hüppauff trifft auf Asger Jorn
datum: Donnerstag, den 17. März 2011
Uhrzeit: 18:00 – 21:00 Uhr
Kurzbeschreibung: Ausstellungseröffnung: RENCONTRE Marcel Hüppauff trifft auf Asger Jorn
Location: GALERIE VAN DE LOO PROJEKTE: Gabelsbergerstr. 19 | 80333 München
Beschreibung:
Am 17. März wir die Reihe RENCONTRE eröffnet. Den Titel, den man mit „Begegnung“ ebenso übersetzen kann wie mit „Gefecht“, entlehnen wir einer Arbeit des Malers Asger Jorn, der Zeit seines Lebens an der lebendigen Auseinandersetzung mit Künstlern seiner, aber auch jüngerer Generationen interessiert war. Wir möchten nun unter dieser Überschrift in unregelmäßigen Abständen Positionen aus unserem Galeriebestand auf ganz zeitgenössische Strömungen auch außerhalb unseres Galerieprogramms treffen lassen. Dabei können sich Wahlverwandtschaften ebenso ergeben wie Konfrontationen.
Im ersten RENCONTRE trifft der junge Hamburger Maler und DJ Marcel Hüppauff auf den großen Dänen Asger Jorn. Ganz anders als vor ihm die Künstler der Münchner Gruppen SPUR und KOLLEKTIV HERZOGSTRASSE, die sich gewissermaßen in der Tradition der Gruppe COBRA definierten, entstammt Marcel Hüppauff dem Habitat der Hamburger Akademie Isotrop und der Galerie Nomadenoase, also Phänomenen unserer Jahrhundertwende. Hüppauff steht damit wie auch sein Kollege André Butzer in einem neuen Bezugsfeld zu Jorn, das sich nicht mehr aus einer tatsächlichen Begegnung mit dem Dänen speist, sondern auf dem unvoreingenommenen Zugriff auf dessen antiklassische, gegen das „Schöne und Gute“ gerichtete Haltung basiert.
Die Spannung dieses RENCONTRES liegt dabei nicht nur in einer selbstdefinierten Verbindung zwischen beiden Künstlern, sondern vor allem auch in der tatsächlichen Konfrontation ihrer Bildwelten.
Zur Ausstellung erscheint ein kleiner in Zusammenarbeit mit Q.H.S.O.I.Q.O.C.M.S. herausgegebener Katalog mit 18 Farbabbildungen und einem Interview zwischen Marcel Hüppauff und Hendrik Lakeberg.
Am 12. April um 19.00 Uhr findet ein Künstlergespräch zwischen Marcel Hüppauff und dem Kunsthistoriker Christian Malycha statt.
