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	<title>SUPER PAPER &#187; Programm</title>
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	<description>Die Zeitung für München</description>
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		<title>Creative Nite</title>
		<link>http://www.superpaper.de/6556/creative-nite</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[
Event:  Creative Nite
Datum: Mittwoch, den 8. Februar 2012
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Kurzbeschreibung: Creative Nite
Location: Art Babel/Karlstr. 47a
Beschreibung:

Die Referenten:
Achim Bergmann, Trikont, http://trikont.de/
Stefan Mayr, asphalt &#38; anders Verlag, http://asphalt-anders.de/
Kira Song, giftattack, http://giftattack.com/
Christian Zöhrer, Architekt, http://vierzueins.cc/
Sammy Khamis &#38; Alex Fehlner, Park 15, http://park15.tumblr.com/
Creative Nite ist eine Veranstaltungsreihe, auf der 4-6 Kreative in jeweils 8 Minuten eigene Projekte in Kurzvorträgen vorstellen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />
<p><strong>Event</strong>:  <a href="http://www.superpaper.de/6556/creative-nite ">Creative Nite</a><br />
<strong>Datum</strong>: Mittwoch, den 8. Februar 2012<br />
<strong>Uhrzeit</strong>: 20:00 Uhr<br />
<strong>Kurzbeschreibung</strong>: Creative Nite<br />
<strong>Location</strong>: Art Babel/Karlstr. 47a</p>
<p><strong>Beschreibung</strong>:</p>
<p><img class="pbs fbEventPhoto profile-picture img" src="http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/372837_272482592819722_926266215_n.jpg" alt="Creative Nite" /></p>
<p>Die Referenten:</p>
<p>Achim Bergmann, Trikont, http://trikont.de/<br />
Stefan Mayr, asphalt &amp; anders Verlag, http://asphalt-anders.de/<br />
Kira Song, giftattack, http://giftattack.com/<br />
Christian Zöhrer, Architekt, http://vierzueins.cc/<br />
Sammy Khamis &amp; Alex Fehlner, Park 15, http://park15.tumblr.com/</p>
<p>Creative Nite ist eine Veranstaltungsreihe, auf der 4-6 Kreative in jeweils 8 Minuten eigene Projekte in Kurzvorträgen vorstellen. Ob Design, Architektur, Musik, Software- und Gamesentwicklung, Film, Presse, Werbung, Bühne oder Kunstmarkt – durch die Kultur- und Kreativwirtschaft entsteht viel Neues in München. Bei der Creative Nite zeigen die Macher nicht nur die Ergebnisse ihrer Arbeit, sondern auch den Weg dorthin.</p>
<p>Eintritt frei, Einlass 19:30 Uhr</p>
<p>Im Rahmen des Netzwerker-Treffens Kultur- und Kreativwirtschaft Bayern. Mit freundlicher Unterstützung des Kompetenzzentrums Kultur- &amp; Kreativwirtschaft des Bundes, Regionalbüro Bayern<br />
http://kultur-kreativ-wirtschaft.de/</p>
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		<title>Kammermusiknacht II</title>
		<link>http://www.superpaper.de/6554/kammermusiknacht-ii</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[
event: Kammermusiknacht II
datum: 10. Februar 2012
Uhrzeit: 22:00 Uhr
Kurzbeschreibung: Konzertreihe in Zusammenarbeit mit dem Münchener Kammerorchester
Location: Münchner-Kammerspiele
Beschreibung:

KAMMERMUSIKNACHT II
Schauspielhaus, 2. Kammermusiknacht am 10. Februar 2012
Sharon Kam, Klarinette
Antje Weithaas, Violine
Gustav Rivinius, Violoncello
Paul Rivinius, Klavier
Rüdiger Lotter, Violine
Gesa Harms, Violine
Kelvin Hawthorne, Viola
Bridget MacRae, Violoncello
Pascal Dusapin, Streichquartett Nr. 4 (1997)
Olivier Messiaen, Quatuor pour la fin du temps (1940)
Es war Johan Simons&#8217; großer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />
<p><strong>event:</strong> <a href="http://www.superpaper.de/6554/kammermusiknacht-ii">Kammermusiknacht II</a><br />
<strong>datum:</strong> 10. Februar 2012<br />
<strong>Uhrzeit:</strong> 22:00 Uhr<br />
<strong>Kurzbeschreibung: <span style="font-weight: normal;">Konzertreihe in Zusammenarbeit mit dem Münchener Kammerorchester</span><span style="font-weight: normal;"><br />
<strong>Location: </strong><a href="http://www.superpaper.de/1636/kammerspiele">Münchner-Kammerspiele</a></span></strong></p>
<p><strong>Beschreibung</strong>:</p>
<p><img style="border: 0px initial initial;" src="http://www.muenchner-kammerspiele.de/images/stueck/banner_1412.jpg" border="0" alt="" width="526" height="100" /></p>
<p>KAMMERMUSIKNACHT II</p>
<p><strong>Schauspielhaus, 2. Kammermusiknacht am 10. Februar 2012</strong></p>
<p>Sharon Kam, Klarinette<br />
Antje Weithaas, Violine<br />
Gustav Rivinius, Violoncello<br />
Paul Rivinius, Klavier</p>
<p>Rüdiger Lotter, Violine<br />
Gesa Harms, Violine<br />
Kelvin Hawthorne, Viola<br />
Bridget MacRae, Violoncello</p>
<p>Pascal Dusapin, Streichquartett Nr. 4 (1997)<br />
Olivier Messiaen, Quatuor pour la fin du temps (1940)</p>
<p>Es war Johan Simons&#8217; großer Wunsch, Musik in die Münchner Kammerspiele zu bringen und so das Theater für andere Kunstformen zu öffnen. Daraus entstand eine Zusammenarbeit mit Alexander Liebreich, dem Künstlerischen Leiter des Münchener Kammerorchester. Mit dem ersten Konzert SILENT FLOWERS begann in der letzten Spielzeit in den Münchner Kammerspielen eine Reihe der Kammermusik des 20. und 21. Jahrhunderts. In der Spielzeit 2011/12 folgen drei Konzerte mit zentralen Werken der Moderne, gespielt von Mitgliedern des Münchener Kammerorchesters und internationalen Solisten.</p>
<p><strong>Pascal Dusapin</strong><br />
Pascal Dusapin, einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten Frankreichs, wurde 1955 in Nancy geboren und studierte von 1974-1978 an der Université de Paris IV Sorbonne Kunst und Ästhetik sowie Plastische Kunst und Kunstwissenschaft. Einfluss insbesondere auf seine frühen musikalischen Arbeiten hatten Iannis Xenakis,Edgar Varèse und Franco Donaton. Pascal Dusapins Schaffen ist in besonderem Maße angeregt durch außermusikalische Inspirationen aus den Bereichen der Literatur, des Theaters sowie der bildenden Künste. Bedeutsam ist in diesem Zusammenhang seine Zusammenarbeit mit Dominique Bagouet, Olivier Cadiot sowie James Turrell. Die starke Betonung des kompositorischen Handwerks schlägt sich nieder in Partituren, in denen sich Polyphonie als Resultat sorgsam gezeichneter Stimmverläufe und ins Einzelne verästelter Kontrapunktik ergibt. Er schafft rhythmisch hochkomplexe, für die Musiker aufwendig zu erlernende Partituren. Seine Musik lässt sich der mathematisch-intellektuellen Strömung zuordnen. Die Musik Dusapins ist stark lyrisch geprägt. Ob Literatur oder Philosophie &#8211; Dusapins geistiger Horizont reicht von der griechisch-römischen Antike bis zur Gegenwart, wie nicht zuletzt Titel und Vorlagen vieler seiner Vokalwerke zeigen. Seine Notenlinien sind geschmeidig und kunstvoll ausgearbeitet, aufgebaut aus Glissando, Mikrotönen und anderen koloristischen Techniken. Sein Gehör ist sehr sensibel für Kontraste und einer Balance der Dichte, für Stimmlagen, Volumen und Klangfarben. Dusapins erste Arbeit Niobé (1982) ist ein Oratiorium für einen Sopran, Chor und Ensemble. Darauf folgten verschiedene opernartige Projekte, wie Roméo &amp; Juliette (1988), Medeamaterial (1990), La Melancholia (1991) und To Be Sung (1993). Er komponierte außerdem Konzerte für Flöten, Posaunen und Celli und arbeitete eng mit Kammerorchestern wie dem Accroche Note and Ensemble 2e2m zusammen. Für seine Arbeiten erhielt Pascal Dusapin mehrere Preise, so unter anderem den Prix Hervé Dujardin von SACEM (1979), ein Stipendium der Villa Medici in Rom (1981), den Prix National de Musique vom französischen Kultusministerium (1995) oder den Prix du Syndicat de la Critique Paris (2003). Von 1993-94 war er Hauskomponist am Orchestre National de Lyon. In der Zeit entstanden die Werke Extenso (1994) und Apex (1995).</p>
<p><strong>Olivier Messiaen</strong><br />
Olivier Messiaen, geboren am 10. Dezember 1908 in Avignon, verstorben am 27. April 1992 in Clichy, Hauts-de-Seine, begann sein Studium am Paris Conservatoire im Alter von 11 Jahren und studierte dort bis 1930. Er erhielt Unterricht unter anderem bei Jean Gallon, Marcel Dupré, Maurice Emmanuel und Paul Dukas. Ab 1941 bis 1978 unterrichtete er selber am Conservatoire.<br />
Messiaen schuf schnell einen eigenen Stil, mit innvoativen Harmonien, Melodien, Rhythmen und Instrumentierungen. Seine Musik ist in erster Linie bekannt für die starken Verbundenheit zu theologischen Themen und für die Transkription von Vogelgesängen. Der Komponist suchte für seine Musik immer Anregungen aus dem Studium der Zahlenmystik, indischer Rhythmen, der Gregorianik, des Vogelgesangs, der Klangwelt javanischer Gamelan-Orchester oder der Musik Claude Debussys und Igor Strawinskys. Außerdem zählte er sich selbst zum Kreis der Synästhetiker. Messiaens assoziierte Klänge mit Farben und Farben mit Klängen: &#8220;Ich weiß nicht, ob ich eine Ästhetik habe, aber ich kann sagen, dass meine Vorliebe einer farblich schillernden, verfeinerten, ja wollüstigen Musik gehört, einer Musik in der Art von Kirchenfenstern, in denen die Komplementärfarben in wirbelnde Bewegung geraten, einer Musik, die die Begrenzungen der Zeit und ihre Allgegenwart spürbar werden lässt, die von den Auferstandenen, den göttlichen und übernatürlichen Mysterien handelt, einer Musik, die einem theologischen Regenbogen gleicht.&#8221; Zu den bekanntesten Arbeiten von Olivier Messiaen zählt &#8220;Quartour pour la fin du temps&#8221;.</p>
<p><strong>Quatour pour la fin du temps</strong><br />
Das achtsätzige kammermusikalische Werk schrieb Messiaens als 33-jähriger Kriegsgefangener im Lager VIII A in Görlitz. Die Instrumentierung ergab sich aus unter den anderen Gefangenen verfügbaren Musikern.<br />
Vogeldialoge, früheste Farben, wartende Bäume. »Zwischen drei und vier Uhr morgens«, schreibt der Komponist zu &#8220;Quatour pour la fin du temps&#8221;. Und meint damit einen Morgen vorm Erwachen der Menschen auch im anderen Sinne. Sie haben die Welt noch nicht betreten. So könnte sie geklungen haben, wie Klarinette, Geige, Cello und Klavier sie hier tönen lassen, zu Anfang des Quartetts für das Ende der Zeiten. So selbstvergessen und sanft, so komplex und absichtslos. Mit dem Titel Das Ende der Zeiten bezog sich Messiaen auf die Offenbarung des Johannes. Dort fällt der Untergang der Welt zusammen mit dem Beginn der Ewigkeit. Das ist für Nichtgläubige wenig trostreich, doch bei Messiaen hört man, dass Ewigkeit nicht erst am Jüngsten Tag beginnen muss. Sie beginnt bei den Gesprächen der Vögel, setzt sich fort mit dem Regenbogen, der in sanften Akkordwellen des Klaviers schimmert, und sie wird immer menschlicher.<br />
Doch hier waltet kein Missionar, sondern ein Musiker, der sich als Subjekt zurücknimmt und Töne existenziell werden lässt. Metrische Partien stehen schlüssig neben irregulären, zeitaufhebenden Rhythmen, Durakkorde neben solchen, die nur noch Farbe sind. Psychedelische Lichtstöße entschießen dem Engel, der im vorletzten Satz die Ewigkeit ankündigt. Die ist am Ende sinnlich. In der »Unsterblichkeit Jesu« scheint die Geige mit ihren Linien, hierhin, dorthin, verweilend, zurückkehrend, behutsam den Körper eines Menschen zu ertasten.</p>
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		<title>Täglich frisch!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[
Event:  Täglich frisch!
Datum: Mittwoch, den 15. Februar bis 15. Juli 2012
Uhrzeit: siehe Öffnungszeiten
Kurzbeschreibung: Täglich frisch! 100 Jahre Münchner Großmarkthalle
Location: Münchner Stadtmuseum
Beschreibung:

München ist noch heute – im Unterschied zu anderen deutschen Städten – geprägt von seinen täglich stattfindenden Märkten: dem Viktualienmarkt, dem Elisabethmarkt dem Pasinger Viktualienmarkt und dem Markt am Wiener Platz. Hinter dieser täglichen Versorgung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />
<p><strong>Event</strong>:  <a href="http://www.superpaper.de/6549/taglich-frisch ">Täglich frisch!</a><br />
<strong>Datum</strong>: Mittwoch, den 15. Februar bis 15. Juli 2012<br />
<strong>Uhrzeit</strong>: siehe Öffnungszeiten<br />
<strong>Kurzbeschreibung</strong>: Täglich frisch! 100 Jahre Münchner Großmarkthalle<br />
<strong>Location</strong>: Münchner Stadtmuseum</p>
<p><strong>Beschreibung</strong>:</p>
<p><img style="border: 0px initial initial;" src="http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/b2grossmarkt.jpg" border="0" alt="K. Mostar, Kochbuch" width="441" height="139" /></p>
<p>München ist noch heute – im Unterschied zu anderen deutschen Städten – geprägt von seinen täglich stattfindenden Märkten: dem Viktualienmarkt, dem Elisabethmarkt dem Pasinger Viktualienmarkt und dem Markt am Wiener Platz. Hinter dieser täglichen Versorgung der Stadt mit Obst und Gemüse steckt eine effiziente Distributionsmaschine: die Münchner Großmarkthalle in Sendling. Dieser Ort ist den Münchnern weitgehend unbekannt, weil er nur zugelassenen Kunden zugänglich ist. Heute werden von hier nicht nur die städtischen Märkte versorgt, sondern auch der Obst- und Gemüsefachhandel, Gastronomen und Supermarktketten. Die Münchner Großmarkthalle ist in Europa der drittgrößte Umschlagplatz für Obst und Gemüse aus aller Welt.</p>
<p>Nach 100 Jahren des Bestehens ist die Münchner Großmarkthalle im Umbruch. Diesem Handelsplatz ist Bewegung eigen – in seinem täglichen schnellen Geschäft genauso wie in den veränderten Bedingungen, unter denen die Geschäfte ablaufen. Ein beachtenswerter Fakt der Kontinuität in der Geschichte der Großmarkthalle ist die Erhaltung des Standortes, die auch für die kommende Epoche gesichert ist. Ein Rückblick anlässlich des Jubiläums sollte einer Definition der Werte, die ein städtischer Platz für den Fruchtgroßhandel bietet, dienen und den Diskurs zwischen Stadtpolitik, städtischer Marktleitung, privatwirtschaftlichen Händlern und den Anwohnern im Stadtteil Sendling unterstützen. Im Zusammenwirken dieser Gruppierungen besteht die besondere Konstellation dieses Marktplatzes, der mit seinen 31 Hektar ein bedeutendes Terrain im Stadtgebiet einnimmt.</p>
<p>Die Debatten um das Ob und Wie eines zentralen Handelsplatzes sind aus vielen Phasen der Geschichte bekannt. Bereits der Gründung im Jahr 1912 gingen zwei Dekaden des Abwägens voraus. Die Entwicklung der Stadt München im 20. Jahrhundert spiegelt sich in den heterogenen Phasen der Großmarkthalle und so eröffnet die Betrachtung dieser Institution neue Aspekte auf das politische, soziale und wirtschaftlichen Leben. Die Kriege mit ihren Handelsbeschränkungen, Versorgungsengpässen und Zerstörungen schlagen sich hier genauso nieder wie ganz aktuell die Gentrifizierung, die nach etwa dem Glockenbachviertel und dem Westend nun den Stadtteil Sendling erreicht hat. Nicht zuletzt wegen der Großmarkthalle war Sendling bislang ein unterbewertetes Viertel, das durch die anstehende Sanierung, Bebauung und Öffnung des riesigen Marktgeländes deutlich an Attraktivität gewinnen kann.</p>
<p>IIm Vorfeld des Jubiläums kam die Direktion der Münchner Markthallen auf das Münchner Stadtmuseum mit dem Anliegen zu, die Geschichte der städtischen Institution Großmarkthalle den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in einer Ausstellung bekannt zu machen und damit die abgeschiedene Welt der Gärtner, Händler, Importeure, Transportunternehmen und Marktkaufleute ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Dank der Kooperation mit dem Kommunalreferat konnte die Ausstellung nun realisiert werden.</p>
<p>Ausgehend von der Darstellung der Entwicklung Münchens zur Großstadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und den alten Marktplätzen Viktualienmarkt und Schrannenhalle erzählt die Ausstellung von der Veränderung der Lebensmittelversorgung der Münchner Bevölkerung. Durch die internationalen Handelsbeziehungen der Händler der Großmarkthalle – anfangs vor allem mit Süd- und Südosteuropa, heute weltweit – konnte im Lauf der Jahre eine ständig steigende Vielfalt von Früchten angeboten werden. Auf diese Logistikleistungen wird in der Ausstellung genauso eingegangen wie auf den Arbeitsalltag der rund 3.000 Beschäftigten hunderter mittelständischer Unternehmen auf dem Gelände. Daneben werden die Kunden der Großmarkthalle vorgestellt, von denen die Endverbraucher ihren täglichen Vitaminnachschub beziehen. Alle diese Themen werden anhand von Objekten, Foto und Film der vergangenen 100 Jahre präsentiert. Die aufwendigen Inszenierungen der Ausstellung begleiten den Besucher durch die Geschichte. Im Ausstellungskino werden Ausschnitte aus Fernsehdokumentationen über die Münchner Großmarkthalle gezeigt. Ein visuelles Highlight stellt die Installation der Videokünstlerin Betty Mü dar, die sich für die Ausstellung mit dem Thema „Essen und Lifestyle“ auseinandergesetzt hat. Zum Abschluss bietet die Ausstellung Raum für die aktuelle Diskussion um die zukünftige Entwicklung des städtischen Areals.</p>
<p>Das Ausstellungsprojekt konnte nur sehr eingeschränkt aus den Sammlungen des Münchner Stadtmuseums bestritten werden. Die Recherche vor Ort mit stundenlangen Streifzügen durch die Hallen, Gesprächen mit Händlern und intensiven Beobachtungen war die Basis, um die Abläufe des Marktgeschehens zu verstehen. Es folgten Termine mit Importeuren, Agenturen, der Werkleitung und dem Kommunalreferat. Allein im Stadtarchiv München ist die Institution in Foto und Film ausführlich dokumentiert. Mit diesen neu gehobenen Materialien wird die Jubiläums-Ausstellung nun bespielt.</p>
<p>Das besondere Interesse gilt neben der Darstellung der Organisationsform und Struktur dieses komplexen Wirtschaftsbetriebes der Internationalität, die die Handelsform per se mit sich bringt und sich auch bei den Akteuren auf dem Münchner Gelände wiederspiegelt. Die Ware, um die sich alles Tun an der Großmarkthalle dreht, entzieht sich dem Museum gänzlich. Frisches Obst und Gemüse hat hier keinen Platz. In der Umsetzung der Ausstellung wurde aus dieser Not eine Tugend gemacht: die Transportkisten, mit denen Äpfel, Gurken oder Orangen in die Großmarkthalle gebracht werden, sind meist mit Graphiken von ihrem Inhalt gestaltet. Sie repräsentieren anschaulich die Handelsware.</p>
<p>Zur Ausstellung erscheint die Festschrift „Täglich frisch! Großmarkthalle München – seit 1912“ bei Neuer Umschau Buchverlag, die sich in zwei Teile gliedert. Der erste dokumentiert die Erzählung der Ausstellung und gibt einen Eindruck von deren Exponaten. Im zweiten Teil erzählt eine freie Autorin die Geschichten der heute an und rund um die Großmarkthalle ansässigen Firmen. Das Buch ist an der Museumskasse und im Buchhandel für 58 € erhältlich.</p>
<p>Das Bayerische Fernsehen zeigt anlässlich des Jubiläums der Münchner Großmarkthalle die vierteilige Dokumentation &#8220;Geschichten aus der Großmarkthalle&#8221; von Lisa Eder und Katja Wallenfels jeweils<br />
am Sonntag, den 26.02., 04.03., 11.03. und 18.03.2012 um 15.00 Uhr<br />
Am 16.02.2012 werden um 19.00 Uhr die ersten zwei Folgen im Rahmen einer Preview im Kino des Filmmuseums zu sehen sein.</p>
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		<title>thomas ruff</title>
		<link>http://www.superpaper.de/6546/thomas-ruff</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.superpaper.de/?p=6546</guid>
		<description><![CDATA[
Event: thomas ruff
Datum: ab Freitag, 17. Februar 2012
Uhrzeit: siehe Öffnungszeiten
Kurzbeschreibung: Ausstellung: thomas ruff im Haus der Kunst
Location:  Haus der Kunst
Beschreibung:

thomas ruff
17 feb 12 &#62; 20 mai 12
die ausstellung im haus der kunst ist die erste umfassende präsentation der werke thomas ruffs (geb. 1958) seit über zehn jahren und vollzieht in chronologischer reihenfolge seine künstlerische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />
<p><strong>Event:</strong><strong><a href=" http://www.superpaper.de/6546/thomas-ruff "> </a></strong><a href=" http://www.superpaper.de/6546/thomas-ruff ">thomas ruff</a><br />
<strong>Datum:</strong> ab Freitag, 17. Februar 2012<br />
<strong>Uhrzeit: </strong>siehe Öffnungszeiten<br />
<strong>Kurzbeschreibung: </strong>Ausstellung:<strong> </strong>thomas ruff im Haus der Kunst<strong><br />
</strong><strong>Location:<span style="font-weight: normal;"> </span><span style="font-weight: normal;"> Haus der Kunst</span></strong></p>
<p><strong>Beschreibung</strong>:</p>
<p><a href="http://www.superpaper.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/ruff_01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6547" title="ruff_01" src="http://www.superpaper.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/ruff_01.jpg" alt="ruff_01" width="273" height="364" /></a></p>
<p>thomas ruff<br />
17 feb 12 &gt; 20 mai 12</p>
<p>die ausstellung im haus der kunst ist die erste umfassende präsentation der werke thomas ruffs (geb. 1958) seit über zehn jahren und vollzieht in chronologischer reihenfolge seine künstlerische entwicklung nach. sie zeigt werkgruppen, die ruff in den 1980er jahren international bekannt machten – seine serie von interieurs etwa oder die porträts, deren bildauffassung der traditionellen konvention widersprach, dass ein gelungenes porträt eine psychologisierende interpretation anbieten sollte. ruffs sachliche und minutiöse darstellung der oberfläche ausdrucksloser gesichter führte zu einer veränderten wahrnehmung des fotografischen porträts. ruffs bilder bestechen durch ihre größe und perfekte verarbeitung. in den letzten 30 jahren hat der künstler immer wieder formale und technische aspekte der analogen und digitalen fotografie abgehandelt und sich für verschiedene serien auch fremdes material angeeignet, das er durch seine bearbeitung in die bildende kunst überführte. die aktuelle serie thomas ruffs zeigt oberflächen des mars, die er der website der nasa entnommen hat, und die er in bilder von fragiler schönheit übersetzt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>BREATH</title>
		<link>http://www.superpaper.de/6544/breath</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[
Event: BREATH
Datum: Dienstag, 07. Februar 2012
Uhrzeit: ab 21:00 Uhr
Kurzbeschreibung: Ausstellung Breath von Jakob Egenrieder
Location: Galerie Pfefferle, Reichenbachstrasse 47.49 RGB
Beschreibung:

Breath
(nach Samuel Beckett)
Jakob Egenrieder in der AkademieGalerie Muenchen
Rauminszenierung
Musiker, Besucher, Licht, Sound
Musik:
Tobias Dirr
Lukas Dürr
Jakob Egenrieder
Conan Kowalski
Kowalski and the Witchking
Standortzz
Zum Auftakt der Ausstellung am 7.2. ab 21 Uhr wird die AkademieGalerie von Musikern in verschiedenen Formationen (von Akustik bis Techno) sowie den Besuchern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />
<p><strong>Event: </strong><a href=" http://www.superpaper.de/6544/breath">BREATH</a><br />
<strong>Datum:</strong> Dienstag, 07. Februar 2012<br />
<strong>Uhrzeit:</strong> ab 21:00 Uhr<br />
<strong>Kurzbeschreibung</strong>: Ausstellung Breath von Jakob Egenrieder<br />
<strong>Location: </strong>Galerie Pfefferle, Reichenbachstrasse 47.49 RGB</p>
<p><strong>Beschreibung</strong>:</p>
<p><img class="pbs fbEventPhoto profile-picture img" src="http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/174582_224133337676710_1636986685_n.jpg" alt="BREATH" /></p>
<p>Breath<br />
(nach Samuel Beckett)</p>
<p>Jakob Egenrieder in der AkademieGalerie Muenchen</p>
<p>Rauminszenierung<br />
Musiker, Besucher, Licht, Sound</p>
<p>Musik:</p>
<p>Tobias Dirr<br />
Lukas Dürr<br />
Jakob Egenrieder<br />
Conan Kowalski<br />
Kowalski and the Witchking<br />
Standortzz</p>
<p>Zum Auftakt der Ausstellung am 7.2. ab 21 Uhr wird die AkademieGalerie von Musikern in verschiedenen Formationen (von Akustik bis Techno) sowie den Besuchern bespielt und befeiert. Der Raum wird betreten, abgenutzt, wieder verlassen. Für Getränke ist gesorgt.</p>
<p>Die Installation mit Licht und Sound ist dann<br />
vom 8.2. bis 17.2. rund um die Uhr vom Zwischengeschoss der U-Bahnhaltestelle aus zu betrachten.</p>
<p>Egenrieder bezieht sich mit seiner Arbeit auf das gleichnamige Bühnenstück Samuel Becketts, das 1969 als Prolog zu Kenneth Tynans Revue „Oh! Calcutta!“ uraufgeführt wurde. Der Einakter dauert in der Bühnenfassung gerade 35 Sekunden. Es ist wohl das Reduzierteste unter Becketts Stücken, dabei entspricht es den aristotelischen Mindestbedingungen von Anfang – Mitte – Schluss.</p>
<p>Abschliessend findet am 17. Februar ein Künstlergespräch mit Jakob Egenrieder und Ann-Kathrin<br />
Strecker (Kunstraum München) statt.</p>
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