GALERIE JAHN UND JAHN

Galerie Jahn und Jahn


GALERIE JAHN UND JAHN – Do. 25.10.

Eröffnung der Ausstellungen Karel Appel „Tête en carton. Collagen 1960 – 1967“ und Julius Heinemann „Double Exposure“

Farben, Licht, Formen aus Linien und Flächen. Expressive Ausbrüche und experimentelle Collagen. Die Galerie Jahn und Jahn zeigt zwei Künstler aus gänzlich unterschiedlichen Generationen und künstlerischen Perspektiven. Sie eint jedoch der offene Zugang zu unterschiedlichen Medien und die Reflexion der eigenen künstlerischen Mittel. Als Mitbegründer der Künstlergruppe COBRA zählt Karel Appel zu den wichtigsten Künstlern der Niederlande. Seine meist großformatigen Malereien zeigen leuchtende Farben, die in expressiver Pinselführung aufgetragen sind. Er produzierte jedoch auch Arbeiten auf Papier, Reliefwerke und Skulpturen und setzte sich intensiv mit Design auseinander. Die Galerie Jahn und Jahn fokussiert sich nun auf einen bislang wenig beachteten Teil von Appels Kunstschaffen: Collagen. Sie waren für den Künstler nicht lediglich Nebenprodukt der Malerei, sondern eigenständige Werke und Verbindung zur Welt. Um den subjektiven Charakter individueller Wahrnehmung geht es Julius Heinemann. Der 1984 in München geborene Künstler untersucht in seiner Arbeit die physischen, neurologischen und kulturellen Strukturen, die unserer Rezeption der Welt zugrunde liegen. Raum und Zeit, die Wahrnehmung von Farbe, Licht, Form und Linie nutzt er als Grundelemente für seine abstrakten Eingriffe. In Malereien, Zeichnungen, Installationen, Büchern und anderen Medien nutzt er dieses Vokabular und schafft so eine eigene visuelle Grammatik. 

Text: Anna Meinecke & Quirin Brunmeier / gallerytalk.net

WANN: Eröffnung am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, von 19 bis 21 Uhr
WO: Galerie Jahn und Jahn, Baaderstraße 56 B
WEB: jahnundjahn.com