GALERIE JAHN UND JAHN

Galerie Jahn und Jahn


GALERIE JAHN UND JAHN – Fr. 06.10.

Eröffnung der Ausstellung: Stefan Vogel „Was blieb das bleibt“ in der Galerie Jahn und Jahn

So circa drei Tonnen Beton braucht es, damit Stefan Vogels Bilder bei Jahn und Jahn so richtig zur Geltung kommen. Mit schnöder White-Cube-Hängung gibt sich der Künstler hier nämlich nicht zufrieden. Richtig so, hat er doch in diesem Jahr bereits in Hamburg und Bonn bewiesen, dass sich seine Arbeiten ganz vorzüglich in dystopische Kleinstlandschaften verpflanzen lassen.
Betonplatten und sackweise Erde also, in jedem Fall aufwendig. Auf den Leinwänden geht die Materialschlacht dann weiter. Papier, Fäden, Fotos, Kunststoff, Kleber, Tusche, Öl, gern auch ein bisschen Dreck – Vogel macht was draus. 
Dass mittendrin ein Kühlschrank steht, ist nur typisch für den Künstler. Er bedient sich gegenständlicher Metaphern, doch nie ohne Humor. So wird bei Jahn und Jahn unter dem Titel „Was blieb das bleibt“ etwa IKEA-Ästhetik auf ihre kleinbürgerliche Symbolik abgeklopft. Köttbullar ausgeklammert. Hoffen wir jetzt einfach mal.

Text: Anna Meinecke / gallerytalk.net
Abb.: Brutstätten und andere Schwärmereien, Villa Romana, Florenz, 2016 Installation View

WANN: Eröffnung am Freitag, den 06. Oktober 2017 ab 19 Uhr // Ausstellungsdauer bis 18. November 2017
WO: Galerie Jahn und Jahn, Baaderstraße 56 B
WEB: jahnundjahn.com