NATUR ALS KUNST und PREKÄROTOPIA

Lenbachhaus


NATUR ALS KUNST und PREKÄROTOPIA – Mo. 18.03. & Sa. 31.03.

LENBACHHAUS: Natur als Kunst & Ein prekäres Singspiel von Beate Engl, Leonie Felle und Franka Kaßner

Das Lenbachhaus präsentiert im März gleich zwei Ausstellungs-Highlights. „Natur als Kunst“ widmet sich der Frage, wie Landschaftsmaler und Fotografen des 19. Jahrhundert die Natur sahen, malten und fotografierten. Die Landschaftsmaler begannen, das Atelier gegen das Reisen und das Erlebnis der freien Natur zu tauschen. Mit dem intimen Landschaftsbild gab es eine neue, auf eigenen Erlebnissen basierende Landschaftsdarstellung. Die Ausstellung vereint Bilder aus der Sammlung der Christoph Heilmann Stiftung und frühe Landschaftsfotografie aus den Beständen des Münchner Stadtmuseums. Zwischen „Prekariat“ und „Utopie“ verortet sich „PREKÄROTOPIA“, ein Singspiel von Beate Engl, Leonie Felle und Franka Kaßner. Mal individualistisch vereinzelt, misanthropisch oder in solidarischer Euphorie gegen die bestehenden Bedingungen vereint, sind die Charaktere weder statisch noch prototypisch, sondern entwickeln sich im Laufe des Stücks weiter. PREKÄROTOPIA ist ein fiktiver Ort. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden Personen sollen jedoch keineswegs zufällig sein. Die Uraufführung sowie zwei weitere Vorführungen finden im Kunstbau statt. Die Installation aus Skulpturen, Instrumenten, Kostümen, Liedern und Videos kann über die gesamte Laufzeit besichtigt werden.

Text: Quirin Brunnmeier – gallerytalk.net

WANN: Die Eröffnungen sind am 18.März und am 31. März, jeweils um 19 Uhr
WO: Städtische Galerie im Lenbachhaus
WEB: lenbachhaus.de