WABI SABI SHIBUI

Wabi Sabi


WABI SABI SHIBUI – Do 13.02.

Die Frau im Wolfspelz Eine Installation von Tanja Hirschfeld und Betty Mü, inspiriert von den Brüdern Grimm und dem japanischen Holzschnitt.

Die Gebrüder Grimm waren Mitte des 19. Jahrhunderts beim ersten kulturellen Kontakt zwischen Japan und Deutschland unmittelbar beteiligt. Die Takeuchi-Delegation, eine hochrangige japanische Sondierungskommission für Westeuropa, besuchte die Grimm Brüder 1862 in Berlin und fand großen Gefallen an ihren Arbeiten.
Nicht nur die Kinder- und Hausmärchen wurden übersetzt und sehr schnell als japanische Kinderliteratur populär, auch die Grimm’sche Methode des Sammelns von Volksüberlieferungen wurde kopiert.
Seitdem haben ihre Märchengestalten japanische Buchillustratoren, plastische Künstler, Zeichentrickfilmer und Manga-Zeichner inspiriert, und nicht zuletzt die japanische Völkerkunde beeinflusst.

Die deutsch-italienische Künstlerin Tanja Hirschfeld, die sich in ihren Ölbildern intensiv mit der Verschmelzung von Kulturen beschäftigt, ließ sich von dieser deutsch-japanischen Begegnung inspirieren und kreierte ein Tryptichon aus 3 Acryl-Wandtellern. Diese verbinden im illustrativen Stil des japanischen Holzschnitts Figuren aus den Grimm Märchen und Gestalten aus japanischen Sagen.
www.tanjahirschfeld.com

Die renommierte deutsche Video-und Projektionskünstlerin Betty Mü, die für ihre fantasievollen und märchenhaften Installationen bekannt ist, bespielt den Wandteller, der in überdimensionaler Größe für das Wabi Sabi Shibui angefertigt wurde, per Videomapping. Zeichnung und Video verschmelzen zu einer Einheit und definieren eine neue Räumlichkeit.
www.bettymu.com

WO: WABI SABI SHIBUI, Ludwigsstrasse 11
WANN: Eröffnung ist am Donnerstag, den 13. Februar ab 19 Uhr
WEB: wabisabimuc.de