WHAT THEY WANT TO HEAR

WHAT THEY WANT TO HEAR


WHAT THEY WANT TO HEAR – Fr. 22.06.

„What They Want to Hear“ basiert auf der Geschichte eines syrischen Mannes, der seit vier Jahren ohne irgendeinen Status in den Fängen der Bürokratie feststeckt. Es ist ein Projekt, das in einer Zeit sich schließender Grenzen aus der Zusammenarbeit von syrischen und deutschen SchauspielerInnen, AktivistInnen und Geflüchteten entsteht.

EIN PROJEKT VON LOLA ARIAS MIT DEM OPEN BORDER ENSEMBLE
Inszenierung: Lola Arias

Du fliehst aus dem einen Land und landest in einem anderen. Wenn Du dort ankommst, hast Du keinen Pass, keine Fotos, keine Papiere, keine wie auch immer gearteten Dokumente, die beweisen würden, wer Du bist und wieso Du geflohen bist. Du hast nur Deinen Körper und eine Geschichte. Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 stellt fest, dass jede Person, die in ihrem Land verfolgt wird, das Recht auf Asyl hat. Der wichtigste Teil des Asylverfahrens ist ein Interview, das ein/e Staatsbedienstete/r, ein/e ÜbersetzerIn und der / die AntragstellerIn hinter verschlossenen Türen führen. Die Glaubwürdigkeit des/r AntragsstellerIn wird anhand seiner / ihrer Worte und Gesten beurteilt und jedes Wort wird schriftlich festgehalten, wie ein kleines Kammerspiel. Wie sagst Du, was sie hören wollen? Welche Gesten, Stillen oder Gefühle werden Dein Schicksal bestimmen? Wie erzählst Du jemandem eine glaubwürdige Geschichte, der / die Dein Land nur von Google Maps her kennt?

In deutscher, arabischer und englischer Sprache, mit Übertitelung.

WANN: Uraufführung am Freitagm den 22. Juni 2018, 20 Uhr
WO: Münchner Kammerspiele
WEB: muenchner-kammerspiele.de