WORLD GIN DAY

Sipsmith


WORLD GIN DAY – Sa. 09.06.

Am 9. Juni habt ihr Münchner die Gelegenheit, anlässlich des World Gin Days, per #sipsmithtaxi das schwarzen Londoner Gin Cab zu euch zu bestellen..

 
Bekannter Weise geht probieren stets über studieren, und weil die Redaktion aus lauter investigativen Journalisten besteht, hat sie sich besonders über die Möglichkeit gefreut, an der Gin Taxifahrt von Sipsmith schon im Vorhinein teilzunehmen und bereits eine Probefahrt durchzuführen.
 
Es trifft sich besonders gut, dass weder Hubertus Becker, noch Sonja Steppan jemals die Eisbachwelle besucht haben.
Eine Kostprobe im doppelten Sinn!
 
Im Taxi wurden sie vom adrett gekleideten Fahrer wie Barkeeper zunächst mit den historischen Details der Gin-Herstellung vertraut gemacht. Wie viele andere prominente Produktentwickler auch, legten die Gründer den ersten Firmensitz in die Garage eines Vororts. Die ehemaligen Manager wollten dem irreführenden Begriff des „London Dry Gin“ auf den Grund gehen und beschlossen, Londons erste traditionelle Kupferkesselbrennerei seit knapp 200 Jahren zu gründen und den klassischen London Dry Gin somit in seine Heimatstadt zurückzubringen. Weil in London seit 1820 keiner mehr ein derartiges Wagnis unternommen hatte, war das bürokratische England zunächst überfordert, und so dauerte es ganze zwei Jahre, bis die Destillerie Sipsmith sich als offiziell begründet betrachten durfte.
 
Die Destillen, „Prudence“, als erste ihrer Art, sei hier namentlich erwähnt, kommen von Christian Carl, einer der ältesten handwerklich arbeitenden Herstellerfamilien Europas; die Destillerie kann in London auch besichtigt werden.  
Die Gründer Sam Galsworthy, Fairfax Hall und Jared Brown haben die Sipsmith Independent Spirits als „Schmiede“ eines waschechten Londoner Gins erdacht, und die Gründungsgeschichte birgt so viele Anekdoten, dass eine Erfrischung gerade recht kommt.
Der Taxifahrer weiß allerhand unterhaltsame Details zur Beantragung der behördlichen Lizenz zu berichten, – darauf muss angestoßen werden!
 
Die Wacholdernote ist sehr deutlich, Hubertus schmeckt eine Zitrusnote heraus und Sonja ist begeistert vom Koriander, der sich in der Nase dazu gesellt.
Ein sehr würziger, geschmeidiger Gin, man möchte fast sagen – florale Akzente. Botanicals at its best!
 
So lässt es sich aushalten; der Eisbach ist im Übrigen eine wahre Attraktion! Direkt neben der Goldenen Bar, wo sie sich häufiger aufhalten – wie konnten sie diese Sehenswürdigkeit so lange übersehen!!?
Surfer ringsherum, die Stimmung ist gut, darauf muss erneut angestoßen werden!
Alle freuen sich über das kühle Nass im Flussbett und im Ginglas.
 
„Ob ich wohl noch einmal kosten darf?“
„Dieses Marzipanaroma schmeichelt ganz wunderbar!“
„Ja, ich möchte auch gerne wissen, wie sich der Gin am Gaumen entwickelt; die Zimtnote habe ich noch nicht herausgeschmeckt.“
„Darauf sollten wir anstoßen!“
 
Die weiteren Botanicals, die sich in dem köstlichen Tropfen verstecken, sind Angelika Wurzeln, Lakritze, Iriswurzeln, Mandeln, Kassisrinde, Zimt, Orangen- und Zitronenschalen.
 
Die Herstellung des Sipsmith Gins ist nicht leicht, also eher schwierig. One shot, wie es heisst. Handwerkskunst at it‘s best. Das Wasser stammt aus einer der Quellen der Themse.
 
Mit 41,6% Vol. verkosten die beiden einen recht weichen Gin.
Bei gefühlt 41,6°C, ja, der Sommer hält Einzug in München und alle Säufer und Surfer sind sehr schön anzusehen.
Es ist prächtig.
„Es ist hier auf jeden Fall schöneres Wetter als immer in Londong“, sagt Sonja, und sie kann bereits den Stadtteil Hammersmith nicht mehr artikulieren, deswegen belässt sie es bei einer groben Ortsangabe.
Es ist der schönste Tag in ihrem Leben!
 
Und die Flasche ist auch sehr schön! Erinnert an eine alte Apothekerflasche; der Wacholder ist auf dem Etikett zu sehen, sowie ein stolzer Schwan.
 
„Ich mag auch noch einen Sipsmiff!“
„Das heißt Schickschmith!
„Oder Schnickschnack“
Sippschmick
Schmeck schmeck

WANN: Samstag, den 09. Juni 2018
WO: München
WEB: sipsmith.com